Kommentare:

Joachim, 02.09.2010 16:15:
Joachim 02.09.2010 15:55
Heute hatte ich meine Darmspeigelung.
Im Vorfeld habe ich schon so einiges gehört, wie schlimm das so alles sein soll.
Natürlich gibt's Schöneres als eine Darmspeiglung machen zu lassen, aber so unangemehm wie gehört war es nun wirklich nicht.
Die Abführmittel haben sehr gut gewirkt und waren tatsächlich -wie auf dem Infoblatt von Dr. Theilmeier vermerkt- schonend aber sehr effektiv.
Ich hätte nicht gedacht, dass die Untersuchung so problemlos und verlaufen würde.
jetzt bin ich sehr froh, dass ich micht nach lnagem Zögern zur Darmspiegelung entschlossen habe. Alle Ängste und Befürchtungen waren völlig unbegründet.
Auch den Mitarbeiterinnen in der Praxis Dr. Theilmeier ein herzliches Dankeschön. Ich habe mich gut aufgehoben gefühlt.
Der nächste Schritt ist nun im Oktober bei einer generellen Krebscorsorge beim meinem Hausarzt Dr. Schimanski. Da die Krankenkassen die Untersuchun für den sogenannten PSA-Wert für Prostatakrebs nicht übernehmen, werde ich dies aus eigener Tasche begleichen. Jetzt muss ich nur noch einen meiner drei Schwäger davon überzeugen, eine Darmspiegelung machen zu lassen. Zwei von denen haben es schon machen lassen. Bei einem war die Vorsorgeuntersuchung lebensrettend!
Möge die Anzahl von 1000 mutigen Männern noch erreicht j
Harald, 20.08.2010 14:16:
Ein Arbeitskollege hat mich für die Aktion geworben und mir den Ablauf der Untersuchung mit Vorbereitung geschildert. Für die Untersuchung habe ich mir eine Kurznakose geben lassen. Von der eigentlichen Darmspiegelung habe ich nichts mitbekommen. Der Arzt sagte mir, dass bei mir Alles in Ordnung sei und die nächste Untersuchung in 10 Jahren empfohlen. Jetzt bin ich froh, dass ich es habe machen lassen.
D., 07.07.2010 16:27:
Ich kann Ihre Aktion, insbesondere was uns Männer anbelangt, die in der Regel eher einen Achttausender im Himalaja erklettern, als sich einer Darmspiegelung zu unterziehen, nur unterstützen. Ich selber habe letztes Jahr wegen familiärer Disposition eine solche Untersuchung machen lassen und das war gut so. Es wurden einige Polypen entdeckt und entfernt. Wie die histologische Untersuchung gezeigt hat, hätten sich diese Polypen zu einem späteren Zeitpunkt sicher bösartig entwickelt. Soweit, so gut. Aber meiner Meinung nach muss man auch auf die Risiken hinweisen. Bei mir wurde eine, nach Entfernung eines Polypen, offene Gefäßstelle nicht richtig geklipst und auch auf meine Bedenken hin, wegen dauernder Blutungen, nicht nachuntersucht. Dies hatte einen Blutstau im Darm zur Folge, der sich nachts auf dem Weg zur Toilette entlud und zu einer Ohnmacht sowie einem Aufprall auf den Kopf, mit allem was dazu gehört, führte. Intensivstation und Krankenhausaufenthalt waren die Folgen, an denen ich noch heute etwas knabbere. Wie gesagt, die Untersuchung hat mich sicher (zunächst) vor Darmkrebs gerettet, ich werde auch in (nun) zwei Jahren die nächste Kontrolluntersuchung wegen dieses Ergebnisses machen lassen. Aber man darf die Risiken, die in dem Bereich der minimal invasiven Eingriffe liegen, nicht auf die leichte Schulter nehmen und sollte sich sorgsam in jeder Hinsicht, wozu auch eine nachhaltige Auswahl des Untersuchenden gehört, auf diese Vorsorgemaßnahme vorbereiten.
W., 04.06.2010 12:03:
Zwei Kilo leichter und guter Dinge möchte ich von meiner Darmspiegelung in der vergangenen Woche erzählen, die ohne Probleme vonstatten gegangen ist:
Da ich ein ausgewiesener Freund von Lebensmitteln bin, ist mir naturgemäß der Vorbereitungstag, an dem ich nichts essen durfte, zunächst schwer gefallen. Bis kurz nach Mittag hatte ich fast schon Wahnvorstellungen, wo und was man Leckeres essen könnte - die Kollegen helfen natürlich auch: O-Ton: Wir können uns heute Abend ja bei einer Haxe treffen." Aber am Nachmittag war das starke Hungergefühl weg. Ich konnte meiner Familie sogar beim Abendessen zu sehen. Zugegeben, es gab Brathähnchen, die mag ich nicht so gerne...
Die Abführprozedur war erwartungsgemäß nicht gerade angenehm, aber unproblematischer, als ich mir das vorgestellt hatte. Meine größte Sorge am Untersuchungstag war allerdings, ob ich "unfallfrei" bis zur Praxis komme. Es hat aber geklappt.
Die Untersuchung selbst ging ohne Probleme über die Bühne. Sie war in keiner Weise besonders unangenehm oder gar schmerzhaft. Der Gastroenterologe und ich haben uns locker und entspannt unterhalten.
Es ist jetzt schon ein schönes Gefühl, wenn man weiß, dass alles in Ordnung ist. Ich werde Jedem empfehlen, es mir gleich zu tun.
M, 23.04.2010 09:23:
Guten Morgen,
zunächst einmal finde ich es sehr schade, dass hier erst 3 Eintragungen stehen. Ich selber habe am 10.05.10 meine "erste" Darmspiegelung, im Alter von 38 Jahren. Der Grund hierfür sind ständige Blutungen aus dem After, teilweise stärker als beim weiblichen Zyklus. Aus Angst vor einem negativen Ergebnis (mein Opa ist an Darmkrebs gestorben) habe ich über ein halbes Jahr gewartet, bis ich mich entgültig dazu durchgerungen habe, endlich einen Arzt aufzusuchen und über dieses vermeintliche heikle Thema zu sprechen.
Und diese Angst ist eigentlich SCHWACHSINN, wenn nicht sogar tötlich. Denn gerade im Frühstadium kann noch so vieles gemacht werden.
Deswegen: macht nicht den gleichen Fehler wie ich, sondern geht FRÜHZEITIG zum Arzt.
Nach der Untersuchung werde ich hier eintragen, wie diese war und was dabei raus gekommen ist.
Paul, 08.04.2010 13:24:
Ich habe mich untersuchen lassen. Es war völlig unklompiziert und ich weiß nun, das ich mir in den nächsten Jahren keine Sorgen machen muß. Ich bin allerdings erstaunt, wie langsam der Zähler auf die 1000 zu geht. An alle unentschlossenen.... gebt Euch einen Tritt in den...
Roland, 15.03.2010 14:30:
Ob`s Mut ist, das kann ich noch nicht sagen. Jedenfalls habe ich, als ich von dieser Aktion erfahren habe, mir sofort alle Informationen besorgt. Selbstverständlich hatte ich ich vor, zur Infoveranstaltung am 10.03. zu gehen. Aber, was der Zufall will, hatte ich an diesem Tag wahnsinnige Magenkrämpfe, die mich veranlassten, dann 2 Tage später meinen Hausarzt aufzusuchen. Klar habe ich das Thema angesprochen. Er hat mir geraten, eine Darmspiegelung vornehmen zu lassen, sobald das Magenproblem beseitigt ist. Für mich keine Frage, nächste Woche werde ich mir die Überweisung holen und versuchen, einen Termin zu bekommen. Meine Vorstellungen? Na gut, könnte vielleicht unangenehm werden, aber, auch das werde ich überleben!!!
Michael, 12.03.2010 12:17:
58 Jahre lang kannte ich Krankenhäuser nur von Besuchen und fühlte mich immer fit. Aufgrund von Verdauungsbeschwerden ließ ich vor einem Jahr eine Darmspiegelung machen, bei der Krebstumore festgestellt wurden. Eine Woche später lag ich im Darmzentrum Maria Hilf bei Prof. Kania auf dem OP-Tisch, ein halber Meter Dickdarm wurde entnommen. Ein künstlicher Darmausgang konnte ein halbes Jahr später zurückverlegt werden. Ich fühlte mich im Maria Hilf wie auch in der Praxis im Franziskushaus bei der anschließenden Chemotherapie immer hervorragend aufgehoben. Leider bin ich nicht früher zur Darmspiegelung gegangen, dann hätte ich möglicherweise jetzt keine Metastasen in der Leber. Trotzdem bleibe ich Optimist!
Von der Darmspiegelung bei Dr. Theilmeier habe ich kaum etwas mitbekommen, unangenehm ist anders.
Männer: Neben der obligatorischen jährlichen Prostata-Vorsorge muss die Darmkrebs-Vorsorge ein Pflichttermin werden!!!

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